Es schneit!

Es schneit! Es schneit richtig feste! Oh, ein richtiger Schneesturm. Das Haus gegenüber ist nur noch schemenhaft erkennbar. Alles ist weiß! Schnell laufe ich nach oben. Ziehe mir warme Sachen an: dicke Socken, Pullover und die wärmste Hose. Jetzt nur noch die Wanderstiefel aus dem Keller holen – Schneeboots habe ich seit Jahren nicht mehr. Die Handschuhe – ach ja, im Schrank. Eine Mütze, Schal und Winterjacke. Und los geht der Winterspass im Tiefschnee. Schneemann bauen, Schneeballschlacht und vor allem Schneeschüppen. Warm eingepackt und halb vermummt reiße ich die Tür auf und springe auf die Straße. Mit einem lauten Jubelschrei lande ich in einer großen Pfütze. Alles ist grau in grau. Und wo vor zehn Minuten noch Schnee lag, sind nur noch die letzten Reste Schneematsch erkennbar. Wieder zu spät. Das ist Winter im Ruhrgebiet.
Auch wenn meine Erzählung etwas übertrieben war: So ähnlich habe ich aber es die Tage erlebt. Trotzdem haben wir uns am Wochenende das Schneemannbauen nicht nehmen lassen. Als Familie haben wir eine Familien-Bastelzeit eingelegt und einen Schneemann gebaut. Mein Sohn hatte die Idee. Ok, mangels Schnee aus Papier. Einige bunte Blätter, eine Schere, Kleber und Buntstifte und schon ging es los. Auch ohne Schnee war es ein riesen Spaß.
Versucht es doch einfach mal selbst. Ihr könnt als Familie zusammen basteln oder in der Jungscharstunde etwas Winterfeeling für den Gruppenraum kreieren.
Wenn ihr anderen etwas Gutes tun wollt, könnt ihr auch die Bilder am Sonntag an Gottesdienstbesucher verschenken und ihnen den grauen Winter verschönern.

Viel Spaß und „winterliche“ Grüße aus Witten,

euer Marcus

 

Familie und Gemeinde

2016 hat der Arbeitszweig Kinder die Grundwerte des Bundes FeG für die Arbeit mit Kindern formuliert. Diese Werte beinhalten auch Ziele und Maßnahmen für Familien in unseren Gemeinden. Genauso wie es Ansprechpartner für Kindergottesdienst, Jungschar, Pfadfinder und Jugend gibt, ist es uns wichtig, eine Ansprechpartnerin für Familienarbeit zu haben. Hier kommt sie zu Wort:
Ich bin Joanne Bartenwerfer (34 Jahre, verheiratet, fast drei Kinder). Seit 27 Jahren bin ich in FeGs aktiv. Zurzeit bin ich in der FeG Oldenburg für den Kindergottesdienst verantwortlich, bin in der Gemeindeleitung und wirke maßgeblich an unseren generationsübergreifenden Erlebnisgottesdiensten mit. Ich freue mich über jede Gelegenheit, bei der Familien gemeinsam in der Gemeinde aktiv sein und dadurch Gott erleben können. Familien faszinieren mich. Ich komme selbst aus einer großen Familie, die auf meine Freunde immer sehr anziehend gewirkt hat. Familie ist für die Entwicklung der Persönlichkeit wichtig. Auch für den Glauben von Kindern ist die Familie ein wichtiger Ort.
Im Familienprojekt wollen wir Möglichkeiten und Konzepte vorstellen, wie Gemeinde Familien erreichen und stärken kann. Bei allen Konzepten legen wir Wert darauf, dass sie Gemeinden helfen, ein Ort zu sein, an dem Familien sich wohlfühlen, sich aber auch einbringen können. Da viele (christliche) Eltern sich wünschen, ihre Kinder in eine Gottesbeziehung mit hineinzunehmen, aber oft unsicher sind, wie das gehen kann, werden auch Angebote vorgestellt. Wir wollen dadurch Familien helfen, dass Eltern und Kinder gemeinsam beten, singen oder Bibel lesen und zu Hause Glauben leben.
Ich freue mich darauf, was Gott in den Familien und durch die Familien in unseren Gemeinden bewegen möchte. Ab Februar möchte ich versuchen, jeden Monat hier in der Ideenbörse Ideen vorzustellen. Also, haltet die Augen auf – vielleicht ist auch etwas für euch dabei.