Erntedank mit der ganzen Gemeinde

Äpfel, Ähren und Cornflakes auf dem Abendmahlstisch? Schon mal ein guter Anfang. Erntedank erzählt von der wunderbaren Versorgung Gottes. Debora Süslack aus dem Arbeitskreis Kinder nimmt in diesem Jahr die Geschichte vom Volk Israel in der Wüste, das mit Manna versorgt wurde für einen Erntedankgottesdienst für alle Generationen. Dazu gibt es viele kreative Ideen. Am besten sofort lesen und mit der Vorbereitung beginnen. Ein paar Elemente brauchen nämlich etwas Vorlauf.
Erntedankgottesdienst Manna

Gestaltungsideen für eure Räume

Kinderräume richtig schön zu gestalten und auch aufgeräumt und einladend zu erhalten ist manchmal ein Kunststück. Oft findet zwischen den Sonntagen noch alles mögliche in den Räumen statt. Trotzdem: gebt nie auf, die Räume so einzurichten und zu dekorieren, dass Kinder sich willkommen fühlen. Hier haben wir ein paar Ideen für euch zusammengestellt.

 

1. In Bewegung kommen

Die erste Idee ist etwas aufwändiger, aber auch super praktisch. Mit dem „sensory path“, wie ihn die Erfinderin, eine Sonderschullehrerin aus den USA nannte, kannst du ein richtig schönes Bewegungsangebot für Kinder schaffen, ohne  dass ein extra Raum benötigt wird. Neugierig? Folge diesem Link!

2. Geburtstagskalender

Ein Geburtstagskalender zeigt Kindern und Mitarbeitern, wer zur Gruppe dazu gehört. Hier ist eine schöne Gestaltungsidee aus der Frankfurt City Church.

 

 

 

 

 

 

3. Bibelposter

Wir lieben dieses Bibelposter, auf dem man über 100 Bibelgeschichten entdecken kann. Die einzelnen Episoden sind auf einer Karte der biblischen Länder ungefähr dort dargestellt, so sie gespielt haben. Das Poster lädt ein, Entdeckungen zu machen, einzelne Geschichten zu erzählen und sie in Verbindung mit anderen zu bringen. Hier kann man das Poster mit einem Beiheft voller Anwendungsideen bestellen.

 

Habt ihr andere gute Gestaltungsideen für eure Kinderräume? Schreibt uns, schickt uns Fotos  – vielleicht können andere Gemeinden von euren guten Ideen profitieren?

Altbekannte Spiele – mal ganz anders

Spielideen für den Kindergottesdienst aus der aktuellen Ausgabe von SevenEleven (2/2018)

Sonntagmorgens ist die Zeit im Kindergottesdienst oft viel zu kurz, um alle Ideen und Vorschläge aus der Einheit des Vorbereitungsmaterials mit den Kindern „zu schaffen“. Da muss ich mir in meiner Vorbereitung während der Woche gut überlegen, welchen inhaltlichen Schwerpunkt ich im Programm setze. Was in der Vorbereitung manchmal etwas aus dem Blick gerät ist, bewusst Zeiten für Gemeinschaft, für gemeinsames Spielen einzuplanen. Diese Zeiten müssen nicht lang sein – kurz und intensiv. Für die Kinder sind es wichtige Zeiten, die ihnen helfen, sich in der Gemeinde wohlzufühlen.

Wie wäre es mit ein paar „altbekannten Spielen – mal ganz anders“? Die folgenden Spielideen sind aus dem Spiel-Platz Artikel in der aktuellen Ausgabe von SevenEleven (2/2018). Wenn du SevenEleven noch nicht kennst, findest  du hier weitere Informationen.

Montagskneter

Material: Knete, Begriffskarten mit Namen, Stoppuhr

Die Gruppe wird in zwei Teams geteilt. Die erste Person aus einer Gruppe startet und lässt das eigene Team raten, welchen Begriff sie knetet. Das gegnerische Team stoppt die Zeit: 2 Minuten. Welche Gruppe am Ende die meisten Begriffe erkennen konnte, hat gewonnen.

 

Was ist denn das?

Material: Becher, Strohhalme, verschiedene Getränke, Augenbinden

Achtung: Bitte vorher Unverträglichkeiten/Allergien abklären!

Es gibt zwei Mannschaften. Becher werden mit unterschiedlichen trinkbaren Flüssigkeiten gefüllt. Der Spieler bekommt die Augen verbunden und muss beschreiben, was er trinkt, ohne den Namen zu nennen. Ein zweiter Spieler muss aus den Erklärungen einen möglichen Namen des Getränks nennen. Gewonnen hat das Team, das am meisten richtige Getränke benennen kann.  Wer noch spielen möchte, muss solange vor der Türe warten.

Stuhl beschützen

Material: Stühle in Anzahl der Mitspieler

Jedes Kind sitzt auf einem Stuhl querbeet im Raum verteilt. Ein Stuhl ist frei. Der Läufer steht am anderen Ende des Raumes wie der freie Stuhl. Nun geht der Läufer ganz langsam auf den freien Stuhl zu. Die Spieler wollen nicht, dass sich der Läufer setzen kann. Sie dürfen aufstehen und sich auf einen anderen Stuhl setzen. Das Spiel ist zu Ende, wenn der Läufer einen Stuhl hat oder aufgibt. Je mehr Teilnehmer, desto lustiger.

Hol das Ding!

Material: Begriffskarten mit Adjektiven, Stoppuhr

Das Spiel kann in Teams oder eins gegen eins gespielt werden. Zwei Gegner stehen sich gegenüber. Die erste Karte mit einem Adjektiv wird umgedreht. Der Spielleiter sagt: „Hol mir das ______________ (Adjektiv einsetzen) Ding!“ Beide müssen nun versuchen, so schnell wie möglich im Raum/Gebäude einen Gegenstand zu finden, der auf dieses Adjektiv zutrifft. Wer als erstes mit einem passenden „Ding“ am Startpunkt ankommt, hat diese Runde gewonnen.

Quelle: SevenEleven Heft 10 – Ausgabe 2/2018 S. 14f.

 

Material Schatzkisten-Sonntage

Familie und Gemeinde gemeinsam, gleiches Thema im Kindergottesdienst und in der Predigt – im Sinne dieser „Orange leben“-Gedanken bieten wir hier eine kleine Serie für drei Gottesdienste.

Die Familie ist ein Schatz. Hier werden die wichtigsten Grundlagen fürs Leben gelernt. Als Eltern werden wir durch den gemeinsamen Alltag geprägt und geformt, herausgefordert und gleichzeitig gesegnet. Es ist ein Vorrecht, mit Kindern zu leben und von ihnen zu lernen. Sie sind uns Erwachsenen ein Vorbild im Vertrauen. Ihre Fragen und Vorstellungen über Gott bereichern unser Leben und Denken enorm. Die Familie ist natürlich auch ein Schatz für Kinder. In einem sicheren Kontext aufwachsen zu dürfen, auszuprobieren, seine Grenzen testen und alles fragen zu dürfen, ist ein Schatz fürs Leben.

Diesen Schatz möchten wir mit den drei Schatzkisten-Sonntagen heben. Vielleicht entdeckt mancher neue Edelsteine. Schatzkisten-Sonntage sind aber auch für die ganze Gemeinde wertvoll. Wir können hier Eltern ermutigen, Ideen für den Alltag teilen und eine neue, dankbare Sicht dafür entwickeln, was Gott uns mit der Familie geschenkt hat.

Schatzkisten-Sonntage

Vielen Dank an Hanna Detering und ihr Team in der FeG Bonn, die uns das Material zur Verfügung gestellt haben.

Fachtag zum Kinderschutz – Kindern auf Augenhöhe begegnen

Am Samstag, 8.9.2018 bieten wir in Zusammenarbeit mit dem GJW (Baptisten) und dem Kinder- und Jugendwerk der methodistischen Kirche einen Fachtag zum Kinderschutz: „Kindern auf Augenhöhe begegnen“ an. Der Schutz vor Missbrauch ist ein wichtiges Thema und dieser Fachtag bietet den Verantwortlichen in den Gemeinden eine hervorragende und kompakte Weiterbildungsmöglichkeit. Am Vormittag gibt es eine Plenumsveranstaltung mit dem Hauptredner Torsten Hebel (blu:boks Berlin). Am Nachmittag gibt es u.a. Workshops rund um das Thema „Kinderschutz – sichere Gemeinde“, sowie Methoden und Konzepte zu „Kindern auf Augenhöhe begegnen“.  Weitere Infos und Anmeldung unter: http://www.gjw.de/kinderschutz

Durch eine frühzeitige Anmeldung könnt ihr euch den Frühbucher-Preis bis zum 15. Juli sichern!

 

Family FIPS – das Vorlese- und Mitmachmagazin für Kleinkinder

Für die Kleinsten in der Gemeinde gibt es bald eine eigene Zeitschrift! Unsere Nachbarn, der SCM Bundes-Verlag, bekommen nämlich im Oktober ein neues „Baby“, die Zeitschrift Family FIPS – ein Vorlese- und Mitmachmagazin für Kinder zwischen 3 und 7 Jahren.

Das süße Erdmännchen Fips begleitet die jungen Entdecker durch ihr Magazin und bringt den Kleinsten Gott näher. Geschichten aus der Bibel und Comics laden Eltern, Großeltern oder Kindergottesdienstmitarbeiter/innen zum Vorlesen und zur gemeinsamen Zeit mit den Kindern ein. Altersgemäße Wissensseiten regen die Kinder dazu an zu staunen, zu lernen – Gott und die Welt mit allen Sinnen zu entdecken. Passend zum Bibelthema gibt es Spiele, Rätsel und Bastelideen. Themen aus dem Kindergottesdienst können so in der Familie noch einmal vertieft werden und transportieren den Sonntag in den Familienalltag.

Unter www.family-fips.net könnt ihr schon mal reinschnuppern und ein kostenloses Probeheft bestellen.

Medienalltag von Kindern verstehen

Von den Was-für-Kinder-Tagen sind sie vielen schon als Seminarleiter bekannt: Ann-Kristin Gaumann und Jan Henric Klau. Sie haben in ihren Seminaren Mitarbeiter und Eltern in die digitale Welt ihrer Kinder eingeführt. Jetzt bieten sie mit medien-schaffen.de eigene Seminare für Eltern, Mitarbeiter und Lehrer an.

Wir möchten an dieser Stelle auf das Angebot hinweisen, da uns immer wieder Fragen von Eltern und Mitarbeiter erreichen, wie mit dem Medienverhalten ihrer Kinder und den Medieninhalte umzugehen sei. Ann-Kristin Gaumann und Jan Henric Klau bieten hier ein gutes Orientierungsangebot.

Klickt einmal vorbei unter medien-schaffen.de

Gemeindearbeit mit Kindern ist wichtig

Wir sind davon überzeugt, dass die Gemeindearbeit mit Kindern besonders wichtig ist. Dafür schulen und ermutigen wir Mitarbeitende. In Zusammenarbeit mit dem Bundes-Verlag geben wir aber auch die Kindergottesdienstmaterialen „Kleine Leute Großer Gott“ und SevenEleven heraus. Warum wir sie auf der Grundlage „Mit Kindern auf Augenhöhe“ gestalten, wird in dieser Broschüre erläutert. Kostenlos kann man die Printversion hier bestellen.

5-Gruende_Gemeindearbeit mit Kindern

Muslimischen Kindern begegnen

In unseren Kindergruppen wollen wir mit Kindern Glauben erleben, sie begleiten und stark machen. Dabei kommen nicht nur christliche Kinder in die Jungschar oder zu Kindertagen, sondern manchmal auch muslimische Kinder. Wie können wir ihnen begegnen und gute Gegenüber für sie sein? Welche Fragen bringen sie mit? In dieser Broschüre erfährst du einige Hintergründe über den islamischen Glauben, die dir Sicherheit im Umgang mit Kindern mit muslimischem Hintergrund geben. Yasin Adigüzel vom ejw Baden-Württemberg hat diese Handreichung geschrieben, die ihr downloaden oder auch kostenlos bestellen könnt.

Muslimische Kinder in christlichen Gruppen_ejw

Als ganze Familie kreativ beten

Bei uns wird vor dem Essen und vor dem Schlafen gebetet. Diese Rituale werden von unseren Kindern (5, 10 und bald noch ein Baby) mal mehr und mal weniger ernst genommen. Oft frage ich mich, ob diese Gebetszeiten „reichen“, um den Kindern verschiedene Gebetsformen nahezubringen. Gibt es eine Möglichkeit als Gemeinde Familien Wege zum Gebet zu zeigen, die die gesamte Familie einbeziehen? Die FeG Oldenburg hat es versucht und zwar mit einem Gebetsnachmittag für Familien. In zwei zweistündigen Blöcken war es bei uns im Gemeinderaum möglich an drei Stationen kreativen Zugang zum Gebet zu finden… und zwar als ganze Familie.

An drei Stationen konnten hier Zugänge zum Gebet erkundet werden. Am Basteltisch wurden gemeinsam Gebetsbretter gebastelt, wo jedes Familienmitglied Gebetsanliegen anheften kann, die dann gemeinsam bebetet werden können. An einer anderen Station wurden Alltagsgegenstände ausgelegt und den Familien die Möglichkeit gegeben, sich darüber auszutauschen, was Ihnen die Gegenstände sagen und wie sie im Alltag damit konfrontiert sind. So kommt man als Familie ins Gespräch und kann gemeinsam Alltägliches vor Gott bringen. Die dritte Station war dann für Familien mit etwas älteren Kindern. Anhand verschiedener Fragen und Anregungen konnten hier Familien gemeinsam einen eigenen Psalm oder ein eigenes Gebet schreiben, quasi ihr persönliches Familiengebet.

In diesem Setting war es Menschen aus verschiedenen Generationen möglich gemeinsam zu basteln, sich auszutauschen und zu beten. Als Gemeinde haben wir gelernt, dass es gut wäre die Aktion thematisch einzubetten, z.B. in eine Predigt/Kindergottesdienstreihe über Gebet, und sie stark zu bewerben. Wenn Ihr noch mehr für über diese Aktion erfahren wollt, meldet Euch gerne unter joanne.bartenwerfer@bund.feg.de. Hier bekommt Ihr auch auf Anfrage Materialien und Anleitungen.