Material Schatzkisten-Sonntage

Familie und Gemeinde gemeinsam, gleiches Thema im Kindergottesdienst und in der Predigt – im Sinne dieser „Orange leben“-Gedanken bieten wir hier eine kleine Serie für drei Gottesdienste.

Die Familie ist ein Schatz. Hier werden die wichtigsten Grundlagen fürs Leben gelernt. Als Eltern werden wir durch den gemeinsamen Alltag geprägt und geformt, herausgefordert und gleichzeitig gesegnet. Es ist ein Vorrecht, mit Kindern zu leben und von ihnen zu lernen. Sie sind uns Erwachsenen ein Vorbild im Vertrauen. Ihre Fragen und Vorstellungen über Gott bereichern unser Leben und Denken enorm. Die Familie ist natürlich auch ein Schatz für Kinder. In einem sicheren Kontext aufwachsen zu dürfen, auszuprobieren, seine Grenzen testen und alles fragen zu dürfen, ist ein Schatz fürs Leben.

Diesen Schatz möchten wir mit den drei Schatzkisten-Sonntagen heben. Vielleicht entdeckt mancher neue Edelsteine. Schatzkisten-Sonntage sind aber auch für die ganze Gemeinde wertvoll. Wir können hier Eltern ermutigen, Ideen für den Alltag teilen und eine neue, dankbare Sicht dafür entwickeln, was Gott uns mit der Familie geschenkt hat.

Schatzkisten-Sonntage

Vielen Dank an Hanna Detering und ihr Team in der FeG Bonn, die uns das Material zur Verfügung gestellt haben.

Fachtag zum Kinderschutz – Kindern auf Augenhöhe begegnen

Am Samstag, 8.9.2018 bieten wir in Zusammenarbeit mit dem GJW (Baptisten) und dem Kinder- und Jugendwerk der methodistischen Kirche einen Fachtag zum Kinderschutz: „Kindern auf Augenhöhe begegnen“ an. Der Schutz vor Missbrauch ist ein wichtiges Thema und dieser Fachtag bietet den Verantwortlichen in den Gemeinden eine hervorragende und kompakte Weiterbildungsmöglichkeit. Am Vormittag gibt es eine Plenumsveranstaltung mit dem Hauptredner Torsten Hebel (blu:boks Berlin). Am Nachmittag gibt es u.a. Workshops rund um das Thema „Kinderschutz – sichere Gemeinde“, sowie Methoden und Konzepte zu „Kindern auf Augenhöhe begegnen“.  Weitere Infos und Anmeldung unter: http://www.gjw.de/kinderschutz

Durch eine frühzeitige Anmeldung könnt ihr euch den Frühbucher-Preis bis zum 15. Juli sichern!

 

Family FIPS – das Vorlese- und Mitmachmagazin für Kleinkinder

Für die Kleinsten in der Gemeinde gibt es bald eine eigene Zeitschrift! Unsere Nachbarn, der SCM Bundes-Verlag, bekommen nämlich im Oktober ein neues „Baby“, die Zeitschrift Family FIPS – ein Vorlese- und Mitmachmagazin für Kinder zwischen 3 und 7 Jahren.

Das süße Erdmännchen Fips begleitet die jungen Entdecker durch ihr Magazin und bringt den Kleinsten Gott näher. Geschichten aus der Bibel und Comics laden Eltern, Großeltern oder Kindergottesdienstmitarbeiter/innen zum Vorlesen und zur gemeinsamen Zeit mit den Kindern ein. Altersgemäße Wissensseiten regen die Kinder dazu an zu staunen, zu lernen – Gott und die Welt mit allen Sinnen zu entdecken. Passend zum Bibelthema gibt es Spiele, Rätsel und Bastelideen. Themen aus dem Kindergottesdienst können so in der Familie noch einmal vertieft werden und transportieren den Sonntag in den Familienalltag.

Unter www.family-fips.net könnt ihr schon mal reinschnuppern und ein kostenloses Probeheft bestellen.

Medienalltag von Kindern verstehen

Von den Was-für-Kinder-Tagen sind sie vielen schon als Seminarleiter bekannt: Ann-Kristin Gaumann und Jan Henric Klau. Sie haben in ihren Seminaren Mitarbeiter und Eltern in die digitale Welt ihrer Kinder eingeführt. Jetzt bieten sie mit medien-schaffen.de eigene Seminare für Eltern, Mitarbeiter und Lehrer an.

Wir möchten an dieser Stelle auf das Angebot hinweisen, da uns immer wieder Fragen von Eltern und Mitarbeiter erreichen, wie mit dem Medienverhalten ihrer Kinder und den Medieninhalte umzugehen sei. Ann-Kristin Gaumann und Jan Henric Klau bieten hier ein gutes Orientierungsangebot.

Klickt einmal vorbei unter medien-schaffen.de

Gemeindearbeit mit Kindern ist wichtig

Wir sind davon überzeugt, dass die Gemeindearbeit mit Kindern besonders wichtig ist. Dafür schulen und ermutigen wir Mitarbeitende. In Zusammenarbeit mit dem Bundes-Verlag geben wir aber auch die Kindergottesdienstmaterialen „Kleine Leute Großer Gott“ und SevenEleven heraus. Warum wir sie auf der Grundlage „Mit Kindern auf Augenhöhe“ gestalten, wird in dieser Broschüre erläutert. Kostenlos kann man die Printversion hier bestellen.

5-Gruende_Gemeindearbeit mit Kindern

Muslimischen Kindern begegnen

In unseren Kindergruppen wollen wir mit Kindern Glauben erleben, sie begleiten und stark machen. Dabei kommen nicht nur christliche Kinder in die Jungschar oder zu Kindertagen, sondern manchmal auch muslimische Kinder. Wie können wir ihnen begegnen und gute Gegenüber für sie sein? Welche Fragen bringen sie mit? In dieser Broschüre erfährst du einige Hintergründe über den islamischen Glauben, die dir Sicherheit im Umgang mit Kindern mit muslimischem Hintergrund geben. Yasin Adigüzel vom ejw Baden-Württemberg hat diese Handreichung geschrieben, die ihr downloaden oder auch kostenlos bestellen könnt.

Muslimische Kinder in christlichen Gruppen_ejw

Als ganze Familie kreativ beten

Bei uns wird vor dem Essen und vor dem Schlafen gebetet. Diese Rituale werden von unseren Kindern (5, 10 und bald noch ein Baby) mal mehr und mal weniger ernst genommen. Oft frage ich mich, ob diese Gebetszeiten „reichen“, um den Kindern verschiedene Gebetsformen nahezubringen. Gibt es eine Möglichkeit als Gemeinde Familien Wege zum Gebet zu zeigen, die die gesamte Familie einbeziehen? Die FeG Oldenburg hat es versucht und zwar mit einem Gebetsnachmittag für Familien. In zwei zweistündigen Blöcken war es bei uns im Gemeinderaum möglich an drei Stationen kreativen Zugang zum Gebet zu finden… und zwar als ganze Familie.

An drei Stationen konnten hier Zugänge zum Gebet erkundet werden. Am Basteltisch wurden gemeinsam Gebetsbretter gebastelt, wo jedes Familienmitglied Gebetsanliegen anheften kann, die dann gemeinsam bebetet werden können. An einer anderen Station wurden Alltagsgegenstände ausgelegt und den Familien die Möglichkeit gegeben, sich darüber auszutauschen, was Ihnen die Gegenstände sagen und wie sie im Alltag damit konfrontiert sind. So kommt man als Familie ins Gespräch und kann gemeinsam Alltägliches vor Gott bringen. Die dritte Station war dann für Familien mit etwas älteren Kindern. Anhand verschiedener Fragen und Anregungen konnten hier Familien gemeinsam einen eigenen Psalm oder ein eigenes Gebet schreiben, quasi ihr persönliches Familiengebet.

In diesem Setting war es Menschen aus verschiedenen Generationen möglich gemeinsam zu basteln, sich auszutauschen und zu beten. Als Gemeinde haben wir gelernt, dass es gut wäre die Aktion thematisch einzubetten, z.B. in eine Predigt/Kindergottesdienstreihe über Gebet, und sie stark zu bewerben. Wenn Ihr noch mehr für über diese Aktion erfahren wollt, meldet Euch gerne unter joanne.bartenwerfer@bund.feg.de. Hier bekommt Ihr auch auf Anfrage Materialien und Anleitungen.

Gemeinsam mit allen Generationen unterwegs

Vom 02.-04. März dieses Jahres traf sich die Pfadfinderschaft der Freien evangelischen Gemeinden zum Bundesthing auf der Freusburg (Kirchen, nähe Siegen). Das Bundesthing ist das leitende Gremium der Pfadfinderschaft der Freien evangelischen Gemeinden. Hier treffen sich alle Stammesführer, Kreisvertreter und Regionsführer und gestalten gemeinsam die Pfadfinderarbeit im Bund Freier evangelischer Gemeinden.

Dieses Jahr ging es um Zukunftsfragen und alle waren eingeladen, die Zukunft der FeG-Pfadfinder mitzugestalten. Neben einem regen Austausch über die Möglichkeiten der Pfadfinderarbeit vor Ort wurden auch neue Ämter besetzt.

Detlef Günther, der die Pfadfinderschaft seid ihrer Gründung als Bundesführer geleitet hatte, gab dieses Jahr die Leitung ab. Die Pfadfinderschaft wählte Detlef zu ihrem Bundesältesten. Zur Bundesführerin wurde Ute Hindorff gewählt, die seit 2014 stellvertretende Bundesführerin war. Auf die freigewordene Stelle der stellvertretenden Bundesführung wurde Simon Borchers gewählt.

Auch in der Roverstufe wurden Pläne und Strukturen für die Zukunft gemacht. Daniel Spiwek wurde von der Roverrunde zum neuen Bundesrover gewählt und folgte so Thomas Hunkel, der bisher die Rover bundesweit vertreten hatte. Als Vertreterin von Daniel ist Sarah Schreiber gewählt worden. Die Rover sind ab sofort unter rover@pfadfinder.feg.de erreichbar und freuen sich über Zuschriften und Ideen aus den Reihen der 17- bis 25-Jährigen.

v.l.n.r.: Marcus Felbick, Detlef Günther, Ute Hindorff, Simon Borchers, Daniel Spiwek.

Mit neuen Strukturen möchte die Pfadfinderschaft der FeG dem Wachstum begegnen und den Bau von Gemeinden unterstützten. Als neue Siedlungen haben sich die Gemeinden der FeG Kierspe, der FeG Siegen-Mitte und der FeG Wittlich vorgestellt. Nach ihren ersten zwei Jahren konnten die Siedlung der FeG Mainz als Stamm der „Mainzer Milane“ aufgenommen werden. Ebenso wurde die Siedlung der FeG Berlin-Spandau als Stamm „Stakenen“ und die Siedlung der FeG Ladenburg als „Ilvesheimer Pfadfinder“ aufgenommen.

Der Blick auf die vertretenden Pfadfinder zeigte, dass die Arbeit mit der jungen Generation keine Altersfrage war. Es waren Mitarbeiter im Alter von 17 bis über 60 Jahre vertreten. Es ist schön zu sehen, dass die Generationen so für einander einstehen und junge Menschen auf ihrem Pfad im Leben begleiten und mit ihrer Arbeit den Bau von Gemeinden unterstützen.

Wer Interesse an der Gründung einer Pfadfinderschaft hat oder sich über Pfadfinder informieren möchte, kann sich bei Marcus Felbick (Referent für Pfadfinderarbeit) melden (02302 9 37 37 oder marcus.felbick@bund.feg.de).

 

Osterideen

Noch hat uns der Winter fest im Griff, aber wir ahnen schon, dass der Frühling und damit auch Ostern bald kommt. Die Ostergeschichte ist nicht einfach für ganz Kleine zu erzählen. Wir verwenden die Bilder von der Raupe, die zum Schmetterling wird und vom Ei, aus dem ein neues Leben schlüpft, um uns dem Thema in der Eltern-Kind-Gruppe zu nähern. Hier sind unsere Oster-Ideen:

Osterideen

Es schneit!

Es schneit! Es schneit richtig feste! Oh, ein richtiger Schneesturm. Das Haus gegenüber ist nur noch schemenhaft erkennbar. Alles ist weiß! Schnell laufe ich nach oben. Ziehe mir warme Sachen an: dicke Socken, Pullover und die wärmste Hose. Jetzt nur noch die Wanderstiefel aus dem Keller holen – Schneeboots habe ich seit Jahren nicht mehr. Die Handschuhe – ach ja, im Schrank. Eine Mütze, Schal und Winterjacke. Und los geht der Winterspass im Tiefschnee. Schneemann bauen, Schneeballschlacht und vor allem Schneeschüppen. Warm eingepackt und halb vermummt reiße ich die Tür auf und springe auf die Straße. Mit einem lauten Jubelschrei lande ich in einer großen Pfütze. Alles ist grau in grau. Und wo vor zehn Minuten noch Schnee lag, sind nur noch die letzten Reste Schneematsch erkennbar. Wieder zu spät. Das ist Winter im Ruhrgebiet.
Auch wenn meine Erzählung etwas übertrieben war: So ähnlich habe ich aber es die Tage erlebt. Trotzdem haben wir uns am Wochenende das Schneemannbauen nicht nehmen lassen. Als Familie haben wir eine Familien-Bastelzeit eingelegt und einen Schneemann gebaut. Mein Sohn hatte die Idee. Ok, mangels Schnee aus Papier. Einige bunte Blätter, eine Schere, Kleber und Buntstifte und schon ging es los. Auch ohne Schnee war es ein riesen Spaß.
Versucht es doch einfach mal selbst. Ihr könnt als Familie zusammen basteln oder in der Jungscharstunde etwas Winterfeeling für den Gruppenraum kreieren.
Wenn ihr anderen etwas Gutes tun wollt, könnt ihr auch die Bilder am Sonntag an Gottesdienstbesucher verschenken und ihnen den grauen Winter verschönern.

Viel Spaß und „winterliche“ Grüße aus Witten,

euer Marcus