Es schneit!

Es schneit! Es schneit richtig feste! Oh, ein richtiger Schneesturm. Das Haus gegenüber ist nur noch schemenhaft erkennbar. Alles ist weiß! Schnell laufe ich nach oben. Ziehe mir warme Sachen an: dicke Socken, Pullover und die wärmste Hose. Jetzt nur noch die Wanderstiefel aus dem Keller holen – Schneeboots habe ich seit Jahren nicht mehr. Die Handschuhe – ach ja, im Schrank. Eine Mütze, Schal und Winterjacke. Und los geht der Winterspass im Tiefschnee. Schneemann bauen, Schneeballschlacht und vor allem Schneeschüppen. Warm eingepackt und halb vermummt reiße ich die Tür auf und springe auf die Straße. Mit einem lauten Jubelschrei lande ich in einer großen Pfütze. Alles ist grau in grau. Und wo vor zehn Minuten noch Schnee lag, sind nur noch die letzten Reste Schneematsch erkennbar. Wieder zu spät. Das ist Winter im Ruhrgebiet.
Auch wenn meine Erzählung etwas übertrieben war: So ähnlich habe ich aber es die Tage erlebt. Trotzdem haben wir uns am Wochenende das Schneemannbauen nicht nehmen lassen. Als Familie haben wir eine Familien-Bastelzeit eingelegt und einen Schneemann gebaut. Mein Sohn hatte die Idee. Ok, mangels Schnee aus Papier. Einige bunte Blätter, eine Schere, Kleber und Buntstifte und schon ging es los. Auch ohne Schnee war es ein riesen Spaß.
Versucht es doch einfach mal selbst. Ihr könnt als Familie zusammen basteln oder in der Jungscharstunde etwas Winterfeeling für den Gruppenraum kreieren.
Wenn ihr anderen etwas Gutes tun wollt, könnt ihr auch die Bilder am Sonntag an Gottesdienstbesucher verschenken und ihnen den grauen Winter verschönern.

Viel Spaß und „winterliche“ Grüße aus Witten,

euer Marcus