„Kleine Leute großer Gott“ ist unser Kindergottesdienstmagazin für die Arbeit mit Kindern von 3-6 Jahren. 20 Stundenentwürfe pro Heft, eine ergänzende Internetseite mit praktischen Materialien und gute Artikel für die Schulung von Mitarbeitern machen „Kleine Leute großer Gott“ zu einem wertvollen Vorbereitungsmaterial. Hier kann man sich Probelektionen ansehen und die Zeitschrift bestellen.

Einige der besten Artikel für Mitarbeiter stellen wir euch hier zur Verfügung:

EinanderSchulen von Steffi Diekmann

Schubladen-Gott von Rahel Turner

Warum Kinder fragen von Michael Schnabel

Teamsitzungen leiten von Christina Rosemann

Die 18. Ausgabe KLGG ist erschienen (2018/2)

Die neue „Kleine Leute Großer Gott“ ist da! Ich freue mich immer riesig, wenn ich sie in der Hand halte und durchblättern kann. Womit ist sie diesmal gefüllt?

Jede Menge Bibelgeschichten natürlich: über Joseph, den Träumer, Petrus, der Zeichen und Wunder erlebt und Abraham, mit dem der Glaube an den einzigartigen Gott begann. Grundsätzliche Geschichten sind es wieder: wie Jesus in Bethlehem geboren wurde und wie gut er Kinder verstand. Auch die guten Regeln des Lebens kommen vor, die uns Gott mit den 10 Geboten gab. Immer die gleichen Geschichten also? Ja! Für unsere Kinder von drei bis sechs suchen wir genau diese Geschichten aus, mit denen sie sich identifizieren können und an denen sich ein gesundes Gottesbild und viel, viel Vertrauen heranbilden kann.

Was passiert dabei in den Herzen der Kinder? Was bleibt hängen, was prägt ihr nach-Denken, wie werden ihre Gefühle dabei entwickelt? Genau wissen wir das nie. Wir beobachten als Eltern und Kindermitarbeiter und Erzieherinnen, wir leben vor und möchten Gott Raum in unserem Leben und im Leben der Kinder lassen. Michael Schnabel hilft uns in seinem fundierten Artikel über die emotionale Entwicklung von Kindern, davon etwas mehr zu verstehen. Sehr hilfreich finde ich auch die praktischen Tipps von Ramona Belz, die sich als Kindergottesdienstleiterin seit vielen Jahren darum bemüht, Kindern am Sonntagmorgen ein herzliches Willkommen zu bereiten.

An vielen Reaktionen merken wir bei Kindern, wie sie sich fühlen und wie es ihnen geht. Manchmal überraschen sie uns aber auch mit der Tiefe ihres Mitgefühls. Ein Vater erzählte auf Facebook:

„Meine Tochter hat vor kurzem Fahrradfahren gelernt und liebt es, mit ihrem neuen Piraten-Kinderfahrrad durch die Straßen zu düsen. Doch dann wurde es ihr geklaut – obwohl es an einem Zaun angeschlossen war. Fahrrad weg, Schloss kaputt – und der Holzzaun auch noch gleich mit zerstört. Yoki weinte bitterlich.  Ich als Papa denk mir so: „Was für ein Blödmann zerstört einen Zaun, um ein Kinderfahrrad zu klauen?“ Ich war ärgerlich und fühlte mit meiner kleinen Tochter – dachte ich.

Aber in Yoki ging was ganz anderes vor. Am Abend konnte sie nicht einschlafen und weinte. Als wir sie fragten, warum, erzählte sie uns, dass sie sich Sorgen macht. Um das Kind des Fahrraddiebes – was soll das denn machen, wenn der Papa ins Gefängnis kommt, weil der ein Fahrrad für sie geklaut hat?

Meine Tochter hat einfach so viel mehr Mitgefühl als ich. Ich sehe nur den bekloppten Straßenräuber. Yoki hatte sich die Mühe gemacht, sich das Leben des Diebs vorzustellen.“

Viel Freude und viele Überraschungen beim Leben mit euren Kindern in der Gruppe und daheim wünscht euch

Anke Kallauch

 

Kindergottesdienst mit den Kleinen

Wie Fürbitte und Segnen auch zu einer Erfahrung der Jüngsten im Kindergottesdienst werden kann, zeigt dieser Einblick in eine Kindergottesdienstsituation.