„Kleine Leute großer Gott“ ist unser Kindergottesdienstmagazin für die Arbeit mit Kindern von 3-6 Jahren. 20 Stundenentwürfe pro Heft, eine ergänzende Internetseite mit praktischen Materialien und gute Artikel für die Schulung von Mitarbeitern machen „Kleine Leute großer Gott“ zu einem wertvollen Vorbereitungsmaterial. Hier kann man sich Probelektionen ansehen und die Zeitschrift bestellen.

Einige der besten Artikel für Mitarbeiter stellen wir euch hier zur Verfügung:

EinanderSchulen von Steffi Diekmann

Schubladen-Gott von Rahel Turner

Warum Kinder fragen von Michael Schnabel

Teamsitzungen leiten von Christina Rosemann

Die 19. Ausgabe KLGG ist erschienen (2019/1)

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

„Ich würde ja gerne…aber ich habe keine Zeit!“ Ist euch dieser Satz auch schon mal über die Lippen gekommen? Vermutlich – denn wir sind alle sehr beschäftigt. Da ist die Familie zu Hause, die unsere Aufmerksamkeit will, der Beruf zerrt an den Nerven und am Zeitbudget. Die Alltagskleinigkeiten und die Highlights wie schöne Feste in der Gemeinde fordern unsere Kraft. Und dann ist da noch der Kindergottesdienst, den ich eigentlich so sehr liebe und auf den ich mich freue. Schwupps – es ist Samstag und morgen bin ich dran in der Kindergruppe. „Kleine Leute Großer Gott“ aufschlagen und los geht’s…

Wer etwas geplanter herangeht, hat seine Einheit natürlich schon früher angeschaut und auch mit den anderen Mitarbeitern besprochen: Was brauchen wir für die ganze Kapernaum-Reihe? Was muss von Sonntag zu Sonntag weitergegeben werden? Das ist schon mal eine gute Vorgehensweise.

Ich möchte noch eine weitere Vorbereitungsvariante vorschlagen. Es ist eine Idee, die keine zusätzliche Zeit kostet, sondern an die Zeiten anknüpft, die ihr vermutlich sowieso versucht, euch im Alltag freizuschaufeln.

Wie wäre es, eine ganze Zeitlang vor dem Einsatz im Kindergottesdienst mit dem Text des Sonntags zu leben? In zwei Wochen bin ich dran? Ah – Johannes 13 – die Fußwaschung. Natürlich kenne ich die Geschichte. Aber jetzt liegt sie Tag für Tag vor mir und begleitet mich in meiner persönlichen Bibellese. Ich habe Zeit, sie zu meditieren, mir alles vorzustellen. Wie hätte ich mich als Jünger Jesu gefühlt, wenn ich dabei gewesen wäre? Was will mir Gott mit diesem Text persönlich sagen? Was ist denn „dienen“ für mich? Und dann, nach einigen Tagen mit dem Text, schlage ich doch mal „Kleine Leute Großer Gott auf“, lese den „Hintergrund“, der mir ein paar Aha-Momente verschafft.

Dann ist noch Zeit, die Einheit durchzulesen, die Utensilien zusammenzusuchen und den Erzählvorschlag einmal daheim für mich auszuprobieren und zu mir reden zu lassen. Wieder erst mal für mich persönlich, in meiner Stille.

Ich bin davon überzeugt, dass Kinder es spüren, wenn Geschichten auch in ihren Mitarbeitern leben. Wenn sie davon berührt sind und wenn sie die Erzählungen nicht (nur) auswendig, sondern inwendig können.

Wäre das ein Experiment wert?

Viel Freude mit all den Geschichten. Für euch persönlich und mit den Kindern gemeinsam.

Eure Anke Kallauch

 

Kindergottesdienst mit den Kleinen

Wie Fürbitte und Segnen auch zu einer Erfahrung der Jüngsten im Kindergottesdienst werden kann, zeigt dieser Einblick in eine Kindergottesdienstsituation.