Was ist ein Winterspielplatz?

  • Winterspielplätze sind Indoor-Spielplätze, die speziell im Winter betrieben werden, um Familien mit kleinen Kindern einen sicheren, warmen und sozialen Ort zum Spielen und Begegnen zu bieten – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status.
  • Ein Winterspielplatz ist ein nichtkommerzielles, meist kirchlich organisiertes Angebot für Familien mit kleinen Kindern in der kalten Jahreszeit. Ziel ist es, einen warmen, geschützten Raum zum Spielen, Toben, Treffen und Austauschen zu schaffen, wenn öffentliche Spielplätze draußen aufgrund von Kälte, Nässe oder Dunkelheit kaum nutzbar sind.

Warum einen Winterspielplatz anzubieten?

  • Ein Winterspielplatz ist gerade in der kalten Jahreszeit, wenn es draußen ungemütlich wird eine Bereicherung für die Nachbarschaft der Gemeinde. Für die Kinder bietet er einen warmen, sicheren Ort zum Spielen, Toben und Entdecken, wo sie sich frei bewegen und ihre Fähigkeiten spielerisch entwickeln können. Für Eltern und Familien ist der Winterspielplatz ein wunderbarer Treffpunkt, an dem sie sich austauschen, neue Kontakte knüpfen und gegenseitig unterstützen können. Gerade wenn das Zuhause manchmal zu klein oder eng wird, ist es eine große Erleichterung, einen Ort zu haben, an dem die Kinder sich auspowern können und Eltern gleichzeitig nette Gespräche führen.
  • Außerdem macht der Winterspielplatz die Gemeinde im Viertel sichtbar und lebendig. Viele Menschen können sich dort vielfältig einbringen. So wächst nicht nur das Miteinander unter den Familien, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in der Nachbarschaft. Und das Beste: Das Angebot ist offen und meist kostenlos, sodass wirklich alle Familien davon profitieren können. So hilft der Winterspielplatz, den Alltag im Winter für alle ein bisschen leichter und schöner zu machen.

Wer ist die Zielgruppe?

  • Vor allem Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren und deren Eltern oder andere erwachsene Begleitpersonen.

Was ist das Angebot?

  • Verschiedene Spielbereiche (z. B. Bewegungs-, Konstruktions-, Kuschel- und Lesebereich, Baby- und Sinnesbereich, Bällebad), Möglichkeiten zum Krabbeln, Bauen, Turnen, Basteln und freien Spielen, sowie ein Treffpunkt für Eltern zum Austausch, Kaffeetrinken und Kontakte knüpfen.

Wer hat die Aufsicht?

  • Die Aufsichtspflicht bleibt bei den Eltern oder Begleitpersonen.

Wie ist es mit den Kosten?

  • Die Nutzung ist meist kostenlos oder gegen eine kleine Spende möglich. Kaffee, Tee und Kuchen werden oft angeboten.

Wie sind die Öffnungszeiten?

  • Die Zeiten variieren je nach Gemeinde – von einzelnen Tagen pro Woche bis zu mehreren Monaten im Winterhalbjahr.

Wie starte ich einen Winterspielplatz?

Ein Winterspielplatz ist eine wertvolle Unterstützung für Familien mit kleinen Kindern und bereichert gleichzeitig die Gemeinde, die dadurch im Ort sichtbarer wird. Viele Gemeindemitglieder und Freunde können sich auf unterschiedliche Weise engagieren, wobei durch den saisonalen Charakter die Mitarbeit flexibel bleibt.

  • Bedarf und Ressourcen prüfen: Zunächst wird geklärt, ob ein Winterspielplatz in der Umgebung gebraucht wird und ob die Gemeinde die nötigen Ressourcen hat.

  • Motivationsphase: Die Entscheidung für das Projekt sollte von der gesamten Gemeinde getragen und unterstützt werden.

  • Planung und Umsetzung: Es folgen konkrete Planung, Zielsetzung, Mitarbeitendenschulung und das Erstellen einer Konzeption. Finanzielle Mittel können über Förderungen oder lokale Sponsoren eingeworben werden. Rabatte bei Anschaffungen lohnen sich.
  • Start und Evaluation: Nach dem Start sollte am Ende jeder Saison überprüft werden, ob die Ziele erreicht wurden und wie das Projekt verlaufen ist.

 

Wie erstelle ich eine Konzeption?

Linzenz für Wortmarke “Winterspielplatz”

Der Begriff „Winterspielplatz“ ist eine geschützte Wortmarke, die von der Berliner Stadtmission beim Deutschen Patent- und Markenamt registriert wurde.

Gemeint sind mit „Winterspielplatz“ nichtkommerzielle, kirchliche Spielplätze für Kleinkinder, vornehmlich in Gemeinderäumen, die im Winter betrieben werden.
Wer den Begriff nutzen möchte, muss eine Lizenz dafür erwerben. Die Berliner Stadtmission hat uns als Bund FeG die Möglichkeit eingeräumt, einen Sammel-Lizenzvertrag für unsere FeG’s abzuschließen. Dadurch beträgt die Gebühr für den Erwerb der Lizenz 40,- € jährlich.

Wer diese von uns verliehene Unterlizenz erwirbt, kann die Wortmarke „Winterspielplatz“ als FeG für den Spielplatz im Winterhalbjahr nutzen.  Als Lizenznehmer ist die Gemeinde verpflichtet, auf der Internetpräsenz folgenden Vermerk anzubringen: „Winterspielplatz“ ist eine Marke des Vereins für Berliner Stadtmission. Hierbei ist www.berliner-stadtmission.de als Link anzubringen.

Wer diese Dienstleistung als FeG über uns nutzen möchte, kann das folgende Formular ausfüllen.

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